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Leitsatz

„Beschenkt, um zu beschenken“

Wer sind wir?

Die Heilsarmee Gemeinde Gundeli ist eine christliche Bewegung und ein Teil der internationalen Heilsarmee-Bewegung. Wir verstehen uns als ein Teil der christlichen Kirche in Basel. 

Was steht für uns im Zentrum

Unsere Beziehung zu Gott bestimmt unser Leben. Glauben und Handeln gehören für uns untrennbar zusammen.

Wir begleiten Menschen, die sich nach einem ganzheitlichen Heil-Werden sehnen und wir geben ihnen eine Stimme.

Wir bringen Menschen mit Jesus Christus in Berührung. Wir laden ein zum Glauben an Jesus Christus und zu einem verbindlichen Leben mit ihm. 

Wo und wie wir uns engagieren

Wir kämpfen für das Gute. Wir setzen uns stets und überall für christliche Werte ein und gehen behutsam mit der Schöpfung um.

Bei der Lösung von sozialen Problemen auf lokaler und regionaler Ebene sind wir ein verlässlicher Partner für die öffentliche Hand.

Wir gehören zur internationalen Heilsarmee und leisten einen Beitrag im Kampf gegen die Not einer Welt im Ungleichgewicht. 

Wie wir einander begegnen

Wir erfüllen unseren Auftrag auf vielfältige Weise. Dabei unterstützen wir uns gegenseitig und drücken unsere Wertschätzung auch aus.

Stärken und Schwächen, Freude und Leid betrachten wir als Teil des Lebens. Wir laden zu einer ermutigenden und Sinn stiftenden Gemeinschaft ein.

Wir gehen sorgfältig mit der Gesundheit um: mit unserer körperlichen, geistigen und seelischen Gesundheit und mit derjenigen unserer Mitmenschen. 

Wie wir als Heilsarmee Gundeli wirken

Wir sind ein sichtbarer Teil der christlichen Kirche. Unser Wirkungskreis geht auch über kirchliche Räume hinaus.

Menschen aller Altersgruppen, ungeachtet ihrer kulturellen oder sozialen Herkunft, finden bei uns eine offene Tür.

Die uns zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel setzen wir verantwortungsbewusst und wirksam ein.

Selbstverständnis

Allgemein

Das Korps Heilsarmee Gundeli versteht sich als eine wachsende und fruchtbringende geistliche Familie unterwegs mit dem dreieinigen Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist) als Zeugnis seiner Liebe für diese Welt und zu seiner Ehre. 

Spezifisch

Das Korps Heilsarmee Gundeli ist eine für alle offene, wachsende, und Generationen übergreifende Familie. Sie ist zu Hause im „Haus der Liebe“ (vertrauensvolle Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott),  und sie ist unterwegs mit Gott.

Unsere Liebe zu Gott und zu den Andern steht im Zentrum von unserer Hausgemeinschaft, die geprägt ist von einer Atmosphäre der Wertschätzung, der Demut, der Vergebung, des Trostes, des Gebets und des vollmächtigen Dienstes. Die verschiedenen Räume (symbolisch für Hauskreise, Gebetsgruppen, Dienstgruppen und Angebote) in diesem Haus ermöglichen uns, in unserem Vertrauen zu Gott zu wachsen, unseren Lebensstil an Gottes Wort auszurichten, in die uns von Gott geschenkte Berufung hineinzuwachsen und die uns von Gott gegebenen Gaben zu entdecken, zu üben und zu leben.

Als Familie sind wir aber nicht nur zusammen im „Haus der Liebe“ sondern wir leben in der Welt mit unseren Familienmitgliedern, Nachbarn, Arbeitskollegen, Freunden als Zeugen, Vorbilder und Nachahmer von Jesus Christus. Wir verstehen unser ganzes Leben als Gottesdienst aus Liebe zu Gott.

Eine wachsende Familie ist dynamisch. Neue Familienmitglieder kommen dazu und andere ziehen weiter, Familienmitglieder wachsen und werden reifer. Wir leben in Freiheit zusammen und setzen uns gegenseitig frei für die Werke und den Auftrag, die Gott für uns als einzelne und als Gemeinde vorbereitet hat, dass wir darin leben und sie erfüllen.

Leitgeschichte

An der gefährlichen Küste bei Massachusetts, wo Schiffe immer wieder in Seenot kommen, entstand am Ende des 19. Jahrhunderts ein kleiner Rettungsverein für Schiffsbrüchige. Das Gebäude war nur eine kleine Hütte, und es gab nur ein Boot, aber die wenigen verbindlichen Mitglieder stellten sicher, dass das Meer entlang der Küste ständig überwacht wurde. Tag und Nacht waren sie unermüdlich unterwegs auf der Suche nach denen, die in Not waren. Einige der Geretteten und weitere aus der Umgebung wollten auch in den Rettungsdienst einsteigen und waren bereit, ihre Zeit und ihr Geld für die Unterstützung der Arbeit zur Verfügung zu stellen. Neue Schiffe wurden gekauft und neue Rettungsmannschaften trainiert. Die kleine Rettungsstation wuchs.

 

Einige Mitglieder der Rettungsstation waren unglücklich, dass das Gebäude so grob und schlecht ausgestattet war. Sie hatten das Gefühl, dass die Rettungsstation als erste Zuflucht für die Geretteten ein angenehmerer Ort sein sollte. Sie ersetzten die Notfallbetten mit richtigen Betten und stellten bessere Möbel in das erweiterte Gebäude.

Jetzt wurde die Rettungsstation ein beliebter Treffpunkt für seine Mitglieder. Mehr und mehr wurde die Rettungsstation zu einem schönen Clubhaus. Immer weniger Mitglieder waren an lebensrettenden Einsätzen interessiert. Es wurden professionelle Rettungsteams angestellt, um diese Arbeiten auszuführen. Ungefähr zu dieser Zeit kam es zu einer grossen Schiffshavarie an der Küste, und die Rettungsteams brachten halb ertrunkene, schmutzige und nasse Menschen zur Rettungsstation. Das schöne Clubhaus war im Chaos. Die Gebäudekommission des Clubs stellte sofort den Antrag für eine Dusche ausserhalb des Clubhauses, in dem die Opfer einer Schiffshavarie vor dem Betreten des Clubhauses gereinigt werden konnten. An der nächsten Sitzung des Rettungsvereins kam es zur Spaltung unter den Clubmitgliedern. Die meisten Mitglieder fanden die lebensrettenden Aktivitäten des Clubs als unangenehm und eine  Behinderung für das gesellschaftlichen Leben im Club. Einige Mitglieder bestanden aber auf den lebensrettenden Aktivitäten als ihren Hauptzweck und sie wiesen darauf hin, dass sie doch ein Rettungsverein seien. Sie waren jedoch in der Minderheit und es wurde ihnen empfohlen, sich doch ihren eigenen Rettungsverein zu bilden, wenn sie an den lebensrettenden Aktivitäten festhalten wollen, was sie dann taten.

 

Über die Jahre hinweg erlebte der neue Rettungsverein die gleichen Veränderungen, die schon im alten Rettungsverein stattgefunden hatten. Er entwickelte sich zu einem schönen Club und ein weiterer Rettungsverein wurde gegründet. Diese Geschichte wiederholt sich mehrmals und wenn man heute die Küste von Massachusetts besucht, findet man eine Reihe von exklusiven Yachtclubs entlang dieser Küste. Schiffsbrüchige gibt es zwar weiterhin häufig in diesen Gewässern, aber die meisten Menschen ertrinken.

Aktuelles

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